Olivia Munn


Schauspielerin
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Leben & Werk

Egal ob als Model, „Daily Show“-Korrespondentin oder als „X-Men“-Mutantin — die engagierte Schauspielerin und Journalistin Olivia Munn macht immer eine gute Figur. Mit der Gamerin, Comic-Leserin und technikaffinen Internet-Kennerin ist ein echter Geek-Star in Hollywood eingezogen.

Wer die „Daily Show“ mit ihrem legendären Host Jon Stewart gesehen hat, kennt sicherlich auch die Korrespondentin Olivia Munn. Die Tochter einer vietnamesischen Mutter mit chinesischer Abstammung hat sich von 2010 bis 2011 über das Klischee der asiatischen Tiger Mom lustig gemacht und später sogar ihre eigene Mutter in die Gags einbezogen. Munn selbst ist sowohl in Japan als auch in den USA aufgewachsen und schöpft für ihre Gags und TV-Auftritte das Absurdeste aus beiden Welten.

Olivia Munn im TV

Nach dem Studium der Journalistik, Japanologie und Schauspielkunst hat Olivia Munn, die am 3. Juli 1980 in Oklahoma City geboren wurde, zuerst ein Engagement als Sportkommentatorin erhalten. Daraufhin war sie mehrfach als Moderatorin im TV zu sehen, unter anderem von 2006 bis 2010 in der Geek-Show „Attack of the Show!“ über Games und Internetkultur. Das Format machte Munn weit über die Grenzen nerdiger Popkultur hinaus bekannt. Nebenbei erhielt sie im selben Zeitraum außerdem ihre ersten Schauspielrollen.

Serienfans kennen Olivia Munn inzwischen aus Hits wie „The Newsroom“ (2012-2014) oder „New Girl“ (2012-2013), und auch in der zweiten Staffel der streitbaren History-Channel-Serie „Six“ (2018) hat sie eine Hauptrolle übernommen. Ihren Durchbruch hatte sie allerdings im Surferdrama „Beyond the Break“ (2006-2007) über vier professionelle Surferinnen und ihren harten Weg zum Erfolg. Seither ist Munn nicht nur ein regelmäßiger Comic-Con-Gast, sondern auch an den Stränden von Kalifornien häufig zu sehen.

Olivia Munn als Psylocke

Obwohl Olivia Munn als Schauspielerin inzwischen so große Anerkennung besitzt, dass sie zum Beispiel in Steven Soderberghs Stripper-Drama „Magic Mike“ (2012) zu sehen war oder an der Seite von Johnny Depp in der Hochstapler-Komödie „Mortdecai – Der Teilzeitgauner“ (2015) mitspielte. Für ihren Auftritt in „Iron Man 2“ (2010) soll Robert Downey Jr. sie höchstpersönlich gelobt und ihr Improvisationstalent hervorgehoben haben.

Ihre bis dato wichtigste Rolle hatte Olivia Munn allerdings als Psylocke in dem Superhelden-Blockbuster „X-Men: Apocalypse“ (2016). Nicht nur, dass sie sich mit ihrem Auftritt in eines der größten Kino-Franchises der letzten Jahre eingeschrieben hat, darüber hinaus wird sie auch in zukünftigen Filmen der Reihe zu sehen sein, etwa in der kommenden Fortsetzung „X-Men: Dark Phoenix“ (2019). Psylocke ist dabei eine durchaus zwiespältige Figur, die erst auf der Seite des Bösewichts Apocalypse steht, bevor sie sich in der Entscheidungsschlacht gegen ihn wendet.

Olivia Munn und „Predator – Upgrade“

Eine Debatte hat Olivia Munn im Jahr 2018 zum Kinostart des Sci-Fi-Blockbusters „Predator – Upgrade“ ausgelöst. Munn, die sich für die Rechte von Frauen einsetzt und etwa im November 2017 im Zuge der MeToo-Debatte den Regisseur Brett Ratner der sexuellen Belästigung beschuldigt hatte, machte öffentlich, dass Regisseur Shane Black den wegen sexueller Belästigung einer Minderjährigen verurteilten Schauspieler Steven Striegel für eine Nebenrolle besetzt hatte. Die fragliche Szene wurde daraufhin aus dem Film geschnitten. Leider erhielt Munn auf ihre Initiative nicht nur positive Reaktionen.

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