Indian Love Story - Kal Ho Naa Ho


  1. Ø 3.7
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Indian Love Story - Kal Ho Naa Ho: "Hollywood meets Bollywood" in einer farbenfrohen Liebesgeschichte und Musikrevue um eine indische Familie in New York.

Weil ihr Vater per Suizid aus dem Leben schied und Mutter und Großmutter in ständigem Zank miteinander leben, liegt es im wesentlichen bei der ältesten Tochter Naina (Preity Zinta), die Dinge ihrer exilindischen Großfamilie in New York zu regeln und dafür zu sorgen, dass die jüngeren Geschwister mit Schuhen in die Schule gehen. An Party oder Freizeit wie bei ihren Altersgenossinnen ist da nicht zu denken. Doch dann treten gleich zwei junge Männer in Nainas Leben…

Nach Überraschungserfolg „Sometimes Happy Sometimes Sad“ nun eine weitere heiter-anrührende Bollywood-Romanze, die bereits auf den Westmärkten England und USA erfolgreich war.

Im kalten Frühling New Yorks verzaubert der charismatische Aman seine neue Nachbarschaft und bringt sogar Freude in das Leben von Nainas Familie, die seit dem Selbstmord des Vaters in Trauer erstarrt ist. Ohne zu ahnen, dass Aman todkrank ist, lässt sich sogar die verschlossene Naina von der Herzlichkeit des neuen Nachbarn erwärmen und von seiner ungeheuren Lebenslust mitreißen.

Eine indische Enklave in New York. Seit dem unerwarteten Selbstmord des Vaters ist in Nainas Familie nichts mehr so wie früher. Der Diner der Mutter steht vor dem Bankrott, der pummelige Bruder hängt ständig vorm Fernseher und die adoptierte kleine Schwester leidet unter der Lieblosigkeit der tyrannischen Großmutter. Da taucht plötzlich der charismatische Aman in der Nachbarschaft auf und sorgt mit seiner Lebenslust für gehörigen Wirbel. Die Herzen fliegen ihm zu, Naina legt ihre Hornbrille ab – nicht wissend, dass Aman todkrank ist.

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Kritikerrezensionen

  • Die deutschen Besucherzahlen indischer Filme, etwa“Sometimes Happy Sometimes Sad“, oder von Filmen mit indischer Thematik, etwa Deepa Mehtas „Bollywood Hollywood“, spiegeln in keiner Weise den derzeitigen Indien-Hype in den Bereichen Mode und Musik wider. Eine Ausnahme bildete Mira Nairs „Monsoon Wedding“, der sich mit 300.000 Zuschauern überaus achtbar schlug. Vielleicht gelingt es dem engagierten Verleih Rapid Eye Movies mit „Indian Love Story – Kal Ho Naa Ho“, einer weiteren Bollywood-Meets-Hollywood-Variante, ähnliches Publikumsinteresse zu wecken – das Potenzial dazu hätte die farbenfrohe Liebesgeschichte allemal. In seinem Heimatland war er ein Riesen-Hit und in den britischen und US-Charts lief er auch recht erfolgreich.

    Schauplatz dieses „Masala“-Epos ist New York City – aber das ist auch schon das einzige Zugeständnis, das der umtriebige indische Über-Produzent Yash Johar („Sometimes Happy Sometimes Sad“) seinem westlichen Publikum macht. Der Rest ist Bollywood pur: Seit dem unerwarteten Selbstmord des Vaters ist in Nainas (Preity Zinta) Familie nichts mehr so wie früher. Der Diener der Mutter (Bollywood-Star Jaya Bachchan in Jeans!) steht ob mannigfaltiger Konkurrenz vor dem Bankrott, der pummelige Bruder hängt ständig vorm Fernseher und die adoptierte kleine Schwester leidet unter der Lieblosigkeit der tyrannischen, überkommenen Traditionen verpflichteten Großmutter (Sushma Seth). Die macht auch Naina die Hölle heiß – sei es, weil sie nicht indisch kochen kann, sei es, weil sie die Uni besucht oder sei es, weil sie mit Mitte 20 immer noch nicht verheiratet ist. Da taucht, einem Stoßgebet folgend, plötzlich der charismatische Aman (Shah Rukh „King“ Khan) in der Nachbarschaft auf und sorgt mit seiner ungeheuren Lebenslust für gehörigen Wirbel. Die Herzen fliegen ihm zu, Naina legt ihre Hornbrille ab – nicht wissend, dass Aman todkrank ist.

    Klingt kitschig. Ist es auch – aber auf höchst unterhaltsame Art. Regisseur Nikhil Advani legt ein Tempo an den Tag, das sich mit ähnlich gelagerten US-Herz-Schmerz-Produktionen durchaus messen kann. Nach kurzer Vorstellung der handelnden Personen – Naina, halb Katholikin, halb Punjabi, fungiert dabei als Erzählerin – ist man mittendrin in dem turbulenten Mix aus Komödie und (Melo-)Drama. Dabei verzichtet der Filmemacher, ganz dem indischen Publikum und dessen Sehgewohnheiten verpflichtet, weder auf schwungvolle Tanzeinlagen – Highlights dabei die Straßen-Revue „Pretty Woman“ und die Nachtclub-Einlage „Time to Disco“ – noch auf übliche, vertrackte Liebeswirren und Intrigen, ehe nach gut drei Stunden jeder Topf seinen Deckel gefunden hat.

    Das Ensemble, zusammengesetzt aus etablierten Stars und vielversprechendem Nachwuchs – Preity Zinta empfiehlt sich nachhaltig für Hollywood -, ist mit sichtbarem Spaß bei der Sache, Kameramann Anil Mehta gelingen wunderbar farbenfrohe Bilder von New York – wobei er besonders den diversen Brücken der Metropole huldigt – und fürs Kostümdesign von Manish Malhotra sollte sich jeder Modeschöpfer begeistern. Freude, Lebensfreude strahlt dieses über weite Strecken unkomplizierte, höchst modern, teilweise in Clip-Ästhetik montierte Werk aus, dessen Hindu-Titel übersetzt so viel wie „Vielleicht gibt es kein Morgen“ bedeutet. geh.

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