In guten wie in schweren Tagen - Kabhi Khushi Kabhie Gham


  1. Ø 5
   2001

In guten wie in schweren Tagen - Kabhi Khushi Kabhie Gham: Klassische Bollywood-Komödie mit Shah Rukh Khan über den Sohn eines reichen Industriellen, der sich seinem Vater widersetzt und lernt, seinem Herzen zu folgen.

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Filmhandlung und Hintergrund

In guten wie in schweren Tagen - Kabhi Khushi Kabhie Gham: Klassische Bollywood-Komödie mit Shah Rukh Khan über den Sohn eines reichen Industriellen, der sich seinem Vater widersetzt und lernt, seinem Herzen zu folgen.

Rahul (Shahrukh Khan) verliebt sich in Anjali (Kajol), was seinem Vater Yash (Amitabh Bachchan) überhaupt nicht gefällt: Er hätte den Sohnemann lieber mit der großbürgerlichen Naina (Rani Mukherji) verheiratet. Als sich Rahul standhaft der arrangierten Hochzeit verweigert, scheiden Vater und Sohn im Streite. Das hat natürlich wenig positive Auswirkungen auf die Großfamilie. In höchster Not tut sich daraufhin Anjalis Schwester mit Rahuls Bruder zusammen, um einen „Entspannungschlachtplan“ zu entwerfen.

Bollywood wird international: In Südafrika und Australien, wo es ein breites Publikum mit indischen Wurzeln gibt, war das Hollywood von Bombay bereits sehr erfolgreich. Man darf gespannt sein, ob auch in Westeuropa ein Markt für vierstündige Beziehungsmusicals in Bonbonfarben existiert.

Eine indische Familie, schwankend zwischen starren Traditionen und dem Verlangen nach Freiheit und Modernität: Als der Sohn nicht die für ihn arrangierte Heirat eingeht, bricht er mit seinem despotischen Vater. Erst nach langem Sehnen und vielen Irrungen finden beide wieder zueinander.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Top Ten Platz in den US-Charts in der ersten Spielwoche, Platz drei in den britischen Charts, sechs Monate Laufzeit in den indischen Lichtspielhäusern – die Hindi-Produktion „Sometimes Happy Sometimes Sad“ hat Kinogeschichte geschrieben und bietet alles, was Bollywood ausmacht: flotte Musik, aufwändige Tanzeinlagen, jede Menge Herzschmerz und Kitsch sowie satte 210 Minuten Laufzeit. Indien ist in. In puncto Musik, in puncto Mode, in puncto Film, siehe „Monsoon Wedding“ oder „Der Super-Guru„. Gute Aussichten also für den umtriebigen Verleih Rapid Eye Movies, dem endlich ein solider Kassenerfolg zu wünschen ist.

    Der Regisseur Karan Johar genießt in seiner Heimat Kultstatus. Sein „Kuch kuch hota hai“ – für Eingeweihte: „KKHH“ avancierte 1999 auf dem asiatischen Subkontinent zum Gassenfeger. Entsprechend hoch gesteckt waren die Erwartungen an Johars Nachfolgeprojekt „Kabhi khushi kabhie gham…“ („K3G“), der mit angeblich rund zehn Millionen Dollar Budget bis dato teuersten indischen Filmproduktion aller Zeiten.

    Gedreht wurde „Sometimes Happy Sometimes Sad“, so der deutsche Verleihtitel, in Indien, Großbritannien und – für eine Traumsequenz – vor den Pyramiden Ägyptens, als Schauspieler verpflichtete man veritable Superstars. Darunter, für die reiferen Kinofans, Amitabh Bachchan und Jaya Bachchan, die beiden Neunziger-Jahre-Ikonen Shah Rukh Khan und Kajol Shomu Mukherji sowie, für die Kids, der indische Leo DiCaprio Hriithik Roshan und das sexy Energiebündel Kareena Kapoor, die in einer sehr witzigen Szene eine wunderbare Alicia-Silverstone-(in-„Clueless„)-Parodie absolviert.

    Die Geschichte selbst ist Bollywood pur: Als Rahul, der ältere Sohn der Multimillionärs-Familie Raichand, sich der arrangierten Heirat widersetzt und die nicht standesgemäße Anjali ehelichen möchte, wird er vom despotischen Vater Yash verstoßen. Rahul zieht nach London und beginnt dort ein neues Leben, während seine Mutter am Verlust ihres (adoptierten!) Kindes zu zerbrechen droht. Also macht sich der jüngere Sohn Rohan, nachdem er die Schule abgeschlossen hat, auf, die Familie wieder zusammenzuführen.

    Ein Film, der im Inhalt das moderne Indien, ein Land – zerrissen zwischen Tradition und Fortschritt, widerspiegelt und dabei formal die Brücke nach Hollywood schlägt. Typische „Drei-Wetter-Taft“-Werbebilder mischen sich mit klassisch lang(weilig)en Einstellungen, Hubschrauber-Rotorblätter werden auf wild wirbelnde Tänzerinnen geschnitten und dann singt der Bräutigam seiner Angebeteten wieder ein anrührendes Lied.

    Formal makellos und mit Hilfe wohl komponierter, farbenprächtiger Breitwandbilder gelingt Johar der Spagat zwischen MTV und Masala-Movies, wobei er seinen sechs vorzüglich choreografierten, teilweise sogar an Busby Berkeley erinnernden Musical-Nummern viel Platz einräumt. Besonders hier wird das schwungvoll-schmalzige Melodram geradezu schwerelos und man verzeiht ihm – als typisch westlicher Hochgeschwindigkeitsseher – die umständliche, allzu ausführlich entwickelte Story.

    Dafür gibt es aber in den dreieinhalb Stunden Spielzeit auch viel zu sehen – wunderschöne, edel ausgestattete Landsitze, chromblitzende Luxuskarossen, aparte, glutäugige Frauen und natürlich auch wohlgepflegte Rasen, auf denen dem Nationalsport Cricket und dabei der alten Rivalität England – Indien gefrönt wird. „SHSS“ ist Eskapismus pur, Kino in seiner reinsten Form und ein idealer Einstieg für Bollywood-Neulinge. geh.

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